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Buckeln, Schlagen, Beißen, Steigen oder Durchgehen - Was steckt hinter Verhaltensproblemen?
Pferde haben immer einen guten Grund für ihr Verhalten. Sie sind nicht einfach nur "böse" oder "stur". In manchen Fällen fühlt sich das Pferd bedroht, hat vielleicht sogar Angst um sein Leben. In anderen Fällen geht es vielleicht "nur" um die Rangordnung. Auch gibt es Unterschiede zwischen Stuten und Hengsten bzw. Wallachen.
Wichtig ist, dass wir wieder die Führung übernehmen und dass das Pferd verstehen lernt, dass es uns sein Leben anvertrauen kann. Die Übungen sind zwar immer ähnlich. Der Unterschied liegt aber in der Energie, die wir dem Pferd entgegen bringen und die Zeit, die wir ihm und uns selbst geben müssen.
Wenn wir zum Beispiel einem bereits ängstlichem Pferd mit Aggression begegnen, wird sich seine Angst steigern und sein Benehmen noch "extremer" werden. Das heisst natürlich nicht, dass wir das Problem ignorieren sollen. Wir müssen nach wie vor wieder die Führung übernehmen. Ausschlaggebend sind aber unsere Energie, unser Timing und unsere Sensibilität für die Signale, die uns das Pferd gibt.
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